Ich beobachte. Den Alltag, das Innere, die Zwischenräume, in denen sich die Dinge abspielen, bevor man sie benennen kann. Aus dieser Beobachtung entsteht meine Arbeit: Nicht als Antwort, sondern als Frage, die ich in den Raum stelle. Ich möchte etwas auslösen. Ein Nachdenken. Ein Innehalten. Manchmal auch nur ein behagliches Gefühl, das einem sagt: ja, das kenne ich.
Meine Welt ist voll von Figuren, die am Rand stehen: Hexen, Monster, stille Wesen, Kinder, die noch wissen, was Erwachsene vergessen haben. Ich zeichne Sagen und Märchen nicht, weil sie weit weg sind, sondern weil sie nah sind – weil das Magische eine Sprache für das spricht, wofür uns sonst die Worte fehlen.
Mein Prozess lebt vom Widerspruch. Da ist die Sanftheit – die Aquarellfarbe, die ins Papier sinkt, das leise Arbeiten. Und da ist das Genervt-Sein, die Reibung, die Energie. Beides bin ich.
Meine Welt ist voll von Figuren, die am Rand stehen: Hexen, Monster, stille Wesen, Kinder, die noch wissen, was Erwachsene vergessen haben. Ich zeichne Sagen und Märchen nicht, weil sie weit weg sind, sondern weil sie nah sind – weil das Magische eine Sprache für das spricht, wofür uns sonst die Worte fehlen.
Mein Prozess lebt vom Widerspruch. Da ist die Sanftheit – die Aquarellfarbe, die ins Papier sinkt, das leise Arbeiten. Und da ist das Genervt-Sein, die Reibung, die Energie. Beides bin ich.
Barbara Schwier kommt aus Österreich und lebt heute in der Schweiz. Sie studiert Art Education an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) – ein Studium, das ihre künstlerische Praxis mit einem tiefen Verständnis für Vermittlung und Wirkung verbindet.